Fertility Center Hamburg
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Entnahme von Follikeln für die Befruchtung

Für eine Befruchtung außerhalb des weiblichen Körpers (wie IVF, ICSI) ist die Entnahme von Eizellen aus den Eibläschen, die so genannte Follikelpunktion, notwendig. Sind nach dem Stimulationszyklus ausreichend große Follikel (Eibläschen) herangereift, wird der Eisprung ausgelöst. Dadurch können sich die Eizellen im Rahmen des Absaugens der Follikelflüssigkeit von der Wand der Eibläschen lösen. Etwa 35 bis 36 Stunden später – noch bevor der eigentliche Eisprung stattgefunden hat – entnimmt man ganz vorsichtig die Flüssigkeit samt Eizellen aus den Eibläschen: Dieser Ablauf heißt Follikelpunktion.

Die Follikelpunktion zur Gewinnung von Eizellen für eine spätere künstliche Befruchtung wird in der Regel in einer kurzen Vollnarkose durchgeführt.

Sie erhalten eine Kurznarkose (ca. 10 min), die Ihren Körper nur minimal belastet. Viele unserer Patientinnen haben nach der Prozedur lediglich den Eindruck, angenehm geschlafen zu haben. Auf Wunsch setzen wir aber auch Schmerzmittel oder eine lokale Betäubung ein. Unter Ultraschallsicht erfolgt dann die vorsichtige Entnahme der Eizellen durch die Scheidenwand.