Fertility Center Hamburg
Fertility Center Hamburg

Sicherheits-Depot für eine spätere Schwangerschaft

Ein Eizell-Banking kann beispielsweise zum Einsatz kommen, wenn eine junge Frau definitiv, aber erst in einer späteren Lebensphase Kinder bekommen möchte (Social Freezing).

Auch vor einer Chemo- oder Strahlentherapie können die Eizellen vorsorglich entnommen und aufbewahrt werden. In diesem Fall muss die Zeit für den vorher erforderlichen Stimulationszyklus mit eingeplant werden. Ist dies nicht möglich, kann in Spezialfällen Ovargewebe konserviert werden – sprechen Sie gern unsere Ärzte darauf an.

„Sozial Freezing“: Die andere Art der Familienplanung

Um im Rahmen des sogenannten „Social Freezing“ realistische Chancen auf eine spätere Schwangerschaft zu haben, ist nach den aktuellen Studien davon auszugehen, dass für dieses Eizell-Banking eine Reserve von ca. 25-30 reifen Eizellen notwendig ist. Daher werden mehrere Entnahmezyklen zur Gewinnung der Eizellen empfohlen. Die besten Ergebnisse für Frauen sind auch hier für Unter-35-Jährige zu erwarten.

Mit Hilfe der Vitrifikation können Sie Ihre gesunden Eizellen für eine spätere Kinderwunsch-Behandlung in „Sicherheit“ bringen.

Spermien-Kryokonservierung

Die Anlage eines Kryo-Depots ist selbstverständlich auch für Spermien möglich. Insbesondere sollte dieses Verfahren allen Patienten empfohlen werden, die sich aufgrund einer malignen Erkrankung einer Strahlen- oder Chemotherapie unterziehen müssen. Die Kryokonservierung von Spermien ist auch kurzfristig möglich.

Bei Männern ist naturgemäß im Falle der Kryokonservierung von Spermaproben die Altersabhängigkeit der Erfolgsrate nicht so deutlich ausgeprägt.

Das FCH ist Mitglied des Netzwerks FertiPROTEKT

Bei FertiPROTEKT (www.fertiprotekt.com) handelt es sich um eine Kooperation von universitären Zentren, Kliniken und Praxen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel ist es, Frauen und Männern, aber auch Kindern und Jugendlichen vor und nach einer Behandlung mit möglichem Verlust der Gonadenfunktion die Möglichkeit zu bieten, sich bestmöglich über den Erhalt ihrer Fruchtbarkeit zu informieren und dementsprechend behandeln zu  lassen. Dies gilt auch für die Beratung und Behandlung von Frauen und Männern mit Wunsch nach Fertilitätserhalt aus nicht medizinischen Gründen (Social Freezing).