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Was sind Eizellen im Vorkern-Stadium? |
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| Aus rechtlichen und ethischen Gründen werden in unserer Praxis nur Eizellen, die sich kurz nach dem Kontakt mit dem Samen im Vorkern-Stadium – dem | so genannten Pronucleus-Stadium – befinden, tiefgefroren. Die Zelle hat noch keinen gemeinsamen Zellkern und ist noch kein Embryo. | ||||||||||||
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| Die eigentliche Befruchtung findet erst einige Stunden später statt. Denn erst bei der Verschmelzung der mütterlichen | und väterlichen Erbanlagen entsteht ein neues Individuum und damit der Beginn neuen Lebens. | ||||||||||||
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| Durch das Einfrieren der Eizellen im Vorkernstadium wird die Zellteilung bis zum erfolgreichen Wiederauftauen gestoppt. Dennoch tragen diese Eizellen bereits die Anlage zu neuem mensch- lichen Leben in sich. Der Umgang mit | Eizellen im Vorkernstadium erfordert deshalb auch besondere Sensibilität. Beispielsweise müssen immer beide Partner zustimmen, wenn eine Zelle aufgetaut und transferiert werden soll. | ||||||||||||
Kryo-Embryotransfer-Zyklus oder Auftauzyklus |
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Nach dem Auftauen werden 2 bis 3 Eizellen im Vorkern-Stadium zu Embry- onen kultiviert und in die Gebärmut- terhöhle eingebracht (Embryotrans- fer). Den hieraus resultierenden Behandlungszyklus bezeichnet man als Kryo-Embryotransfer-Zyklus oder Auftauzyklus. Damit sich der Embryo erfolgreich in der Gebärmutter einnisten kann, muss der Zeitpunkt des Embryotransfers sorgfältig gewählt werden. Zum Aufbau der Gebär- mutterschleimhaut wird das natürliche weibliche Hormon Östradiol in Tablet- tenform eingenommen. Die Eierstöcke bleiben dadurch inaktiv und bilden in diesem Behandlungszyklus keine Follikel. |
Sobald die Gebärmutterschleimhaut ausreichend dick ist, wird zusätzlich Progesteron, das natürliche Gelbkör- perhormon, gegeben. Im Anschluss kann der Zeitpunkt des Embryotransfers festgelegt werden. Nach 14 weiteren Tagen wird geprüft, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist. Die Schwangerschaftsraten im Kryo-Embryotransfer-Zyklus liegen – bezogen auf die Anzahl der einge- setzten Embryonen – etwas niedriger als im Stimulationszyklus mit Follikelpunktion. |
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