Fertility Center Hamburg-Künstliche Befruchtung durch IVF / ICSI
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KÜNSTLICHE BEFRUCHTUNG DURCH IVF / ICSI

Nach der Follikelpunktion werden die gewonnenen Eizellen für die künstliche Befruchtung vorbereitet. Je nach Samen- qualität wird eine Befruchtung jetzt durch die klassische IVF (In-Vitro-Fertilisation) oder ICSI (Intra-Cytoplasmatische Spermiuminjektion) durchgeführt.

Bei der klassischen IVF-Methode werden
etwa 100.000 bewegliche Samenzellen zu jeder reifen Eizelle gegeben. Das Spermium dringt selbstständig durch eigene Bewegung in die Eizelle ein. Bei der ICSI-Methode wird ein einzelnes Spermium per Mikroinjektion in die Ei- zelle eingebracht. Mehrere reife Eizellen werden so behandelt.
In-Vitro-Fertilisation - Schema der Behandlung

Die klassische IVF- und die IVF/ICSI-Behandlung sind zwei unterschiedliche Methoden
der künstlichen Befruchtung.

Die zusammengebrachten Samen- und Eizellen entwickeln sich dann in einem Wärmeschrank, der die Bedingungen im Eileiter nachempfindet. Im Schrank wird jedem Paar ein separates Fach zuge- ordnet. Die von Patienten manchmal geäußerte Sorge von Verwechslungen ist dadurch völlig ausgeschlossen.

Nach etwa 20 Stunden können wir erstmals sehen, ob der Befruchtungs- vorgang eingesetzt hat. Die Eizelle befindet sich dann im Vorkernstadium, im so genannten Pronucleus-Stadium. In dieser Phase muss eine Auswahl der Eizellen erfolgen, die sich zu Embryonen weiterentwickeln sollen. Bei der künst-
lichen Befruchtung entstandene über- zählige Eizellen im Vorkernstadium können für spätere Behandlungen in flüssigem Stickstoff tiefgefroren gelagert werden. Spätere Behand- lungszyklen mit diesen kryokonser- vierten Eizellen werden als Auftau- zyklen bezeichnet.

Nach dem Embryonenschutzgesetz dürfen maximal 3 Embryonen in die Gebärmutterhöhle zurückgegeben werden. Bis zum 35. Lebensjahr empfiehlt sich strikt nur die Rückgabe von 2 Embryonen, um die Entstehung von Drillingsschwangerschaften zu vermeiden.
(Intra-Cytoplasmatische Spermiuminjektion
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