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Die klassische IVF- und die IVF/ICSI-Behandlung sind zwei unterschiedliche Methoden
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Die zusammengebrachten Samen- und Eizellen entwickeln sich dann in einem Wärmeschrank, der die Bedingungen im Eileiter nachempfindet. Im Schrank wird jedem Paar ein separates Fach zuge- ordnet. Die von Patienten manchmal geäußerte Sorge von Verwechslungen ist dadurch völlig ausgeschlossen. Nach etwa 20 Stunden können wir erstmals sehen, ob der Befruchtungs- vorgang eingesetzt hat. Die Eizelle befindet sich dann im Vorkernstadium, im so genannten Pronucleus-Stadium. In dieser Phase muss eine Auswahl der Eizellen erfolgen, die sich zu Embryonen weiterentwickeln sollen. Bei der künst- |
lichen Befruchtung entstandene über- zählige Eizellen im Vorkernstadium können für spätere Behandlungen in flüssigem Stickstoff tiefgefroren gelagert werden. Spätere Behand- lungszyklen mit diesen kryokonser- vierten Eizellen werden als Auftau- zyklen bezeichnet. Nach dem Embryonenschutzgesetz dürfen maximal 3 Embryonen in die Gebärmutterhöhle zurückgegeben werden. Bis zum 35. Lebensjahr empfiehlt sich strikt nur die Rückgabe von 2 Embryonen, um die Entstehung von Drillingsschwangerschaften zu vermeiden. |
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