Die Spermien-FISH-Analyse (FISH = Fluoreszenz-in
situ-Hybridisierung) beruht darauf, dass zugefügte spezielle Sonden – eine für
jedes zu unter- suchende Chromosom – sich direkt an bestimmte Chromosomen im
Spermien- kopf binden. Diese Sonden sind mit einem Farbstoff gekoppelt, der durch
Licht angeregt unter dem Mikroskop fluoresziert – und damit ein ablesbares
Signal liefert. Das Aufweisen von Chro- mosomenfehlverteilungen ist jedoch noch
kein Grund zur Sorge – bei Männern mit normaler Spermienqualität beträgt der Anteil durchschnittlich 5 bis
7%. Insbe- sondere aber bei Männern mit stark |
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reduzierter Spermienzahl oder einem hohen Anteil fehlgeformter
Spermien kann dieser Wert 30% oder mehr betragen. Daher empfiehlt sich diese
Abklärung in Fällen stark eingeschränk- ter Spermienqualität, aber auch vor einer
geplanten Polkörper-Diagnostik.
Voraussetzung für eine Spermien-FISH- Analyse ist das
Vorhandensein einer ausreichenden Spermienzahl. Bei niedrigen Spermienkonzentrationen
ist eine erfolgreiche Analyse unter Um- ständen aus mehreren zusammen- geführten
Ejakulaten möglich. |
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