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DER WEIBLICHE ZYKLUS
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Ein ungestörter weiblicher Zyklus ist eine der Voraussetzungen dafür, dass ein Kinderwunsch auf natürliche Weise in Erfüllung geht. Er sorgt dafür, dass in der Mitte des Zyklus eine reife, befruchtungs- fähige Eizelle vorliegt.
Wenn ein weiblicher Zyklus beginnt, liegt im Eierstock eine unter Ultraschall sicht- bare Gruppe von 15 bis 20 kleiner Folli- kel (Eibläschen) bereit. |
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Aus der Hirnanhangdrüse werden die Hormone FSH und LH freigesetzt, die deren Wachstum anregen. Dabei wirken Eierstöcke und Hirnanhangdrüse in einem fein austarierten System aufein- ander ein. |
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Ein weiblicher Zyklus ist ein komplexes und fein austariertes Zusammenspiel der Hormone.
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Etwa am 7. Tag eines Zyklus entschei- det sich, welcher der Follikel die volle Reife erreichen wird, denn nur einer von ihnen soll später zur Befruchtung bereit stehen. Der wachsende Follikel seiner- seits bewirkt nun die vermehrte Bildung von Östradiol, das einerseits wiederum die Freigabe von LH und FSH und gleich- zeitig den Aufbau der Gebärmutter- schleimhaut steuert. Bemerkbar macht sich Östradiol durch vermehrte Schleim- bildung am Gebärmutterhals, der vor dem Eisprung dünnflüssig, durch- |
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sichtig und spinnbar ist. Liegt ein reifer Follikel vor, so wird durch einen Anstieg des luteinisierenden Hormons um den 12. bis 14. Zyklustag der Eisprung ausgelöst. Der Eileiter fängt die Eizelle auf, die hier im unteren bis mittleren Drittel auf das Eintreffen der Samenzel- len wartet. Die Samenzellen wandern nach dem Geschlechtsverkehr über die Scheide, den Gebärmutterhals und Gebärmutterkörper herauf in den Eileiter. |
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Von etwa 400 bis 500 Mio. Samenzel- len, die mit der Ejakulation in die Scheide gelangen, erreichen unter optimalen Ver- hältnissen nur etwa 300 bis 400 die Eizelle. Im Allgemeinen gelingt es nur einer einzelnen Samenzelle, in die Eizelle einzudringen. Mit der Verschmelzung der Samenzelle mit dem Kern der Eizelle |
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beginnt der eigentliche Befruchtungs- vorgang. Jetzt wird die Eizelle als Embryo bezeichnet, der sich im Eileiter nun in Richtung Gebärmutterhöhle bewegt. Ist der Embryo gesund, nistet er sich erfolgreich in die Gebärmutter- schleimhaut ein und eine Schwanger- schaft beginnt. |
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