• + + + Nächster Info-Abend im FCH: Mittwoch, 23.05.2012, Beginn: 18:00 Uhr, FCH Praxisklinik, Speersort 4, Anmeldung hier oder unter Tel.: 040 / 30 80 46 10 + + + 
Ihr Weg zum eigenen Kind

THERAPIEN

Die Methoden zur Kinderwunsch-Behandlung im FCH sind sehr vielfältig und von unterschiedlichster Art. Welche speziell für Sie geeignet ist, kann Ihr behandelnder Arzt am besten beurteilen. Entscheidend sind dabei aber vor allem folgende Fragen:

  • Warum wollte eine Schwangerschaft bisher nicht klappen?
  • Welche Therapien sind geeignet und welche werden bevorzugt?

Die Antworten auf diese Fragen sind von Fall zu Fall verschieden. Manche Paare entscheiden sich beispielsweise lieber für eine Methode, die sie als „sanfter“ und weniger eingreifend empfinden als andere.

Je gesünder Sie und Ihr Partner leben, desto größer ist der Erfolg der Kinderwunsch-Therapie. Ein verantwortungsbewusster Lebensstil ohne Rauchen und mit Normalgewicht – das sind die besten Ausgangsbedingungen.

Grundsätzlich unterscheidet man bei der Kinderwunsch-Behandlung zwei Methoden-Gruppen:

  • Methoden zur Befruchtung innerhalb des Körpers der Frau (IUI)
  • Methoden zur Befruchtung außerhalb des Körpers (IVF, ICSI)

Bei leichteren Störungen empfehlen wir zunächst eine Zyklusdiagnostik. Denn mit diesem Verfahren können wir feststellen, ob Zyklus- oder Hormonstörungen vorliegen. Je nach Störung überprüfen wir dann die Eileiterdurchgängigkeit oder raten zu einer Stimulation der Eierstöcke. Durch eine spezielle Spermienuntersuchung wird die Qualität des Samens bestimmt. Je nach Befund wird dann im Anschluss eine Waschung und Aufbereitung des Spermas zur Insemination empfohlen. Ein weiteres diagnostisches Mittel ist der Postkoitaltest. Dieser Test zeigt, ob sich nach dem Geschlechtsverkehr bewegliche Spermien im Schleim des Gebärmutterhalskanals befinden.

Wenn die Befunde eine Befruchtung außerhalb des Körpers (IVF, In-Vitro-Fertilisation, ICSI) erfordern, beginnt die Behandlung im Allgemeinen mit dem Vorzyklus.
Kann der Lebensstil einen Einfluss auf den Therapieerfolg haben?

Diese Frage ist mit einem klaren JA zu beantworten. Je ungesünder der Lebensstil, desto höher ist das Risiko, dass die natürliche Fruchtbarkeit negativ beeinflusst wird. Besonders betroffen sind Übergewichtige und Raucher. Es ist erwiesen, dass sowohl das erhöhte Körpergewicht als auch Zigarettenkonsum während der Kinderwunsch-Behandlung die Chance auf eine Schwangerschaft erheblich schmälern.

Übergewicht

Besonders bei jüngeren Patientinnen ist die Schwangerschaftsrate deutlich niedriger, wenn der BMI-Wert (Body Mass Index) über 25 liegt. Bei Patientinnen über 35 Jahren spielt das Gewicht natürlich auch eine große Rolle. Das „fortgeschrittene“ Alter hat allerdings noch einen höheren Einfluss auf die Schwangerschaft.

Rauchen

Dass Rauchen während einer Schwangerschaft extrem schädlich für das ungeborene Kind sein kann, ist wohl hinreichend bekannt. Dass es aber auch die Chancen auf eine Schwangerschaft deutlich verringern kann, ist vielen Rauchern neu. Besonders betroffen ist die Altersgruppe der 36 bis 40-jährigen Patientinnen.
Anders als man vielleicht denken könnte, macht es wenig Unterschied, ob nur einer in der Partnerschaft raucht oder beide.

Risiken der Therapien

Generell sind die Risiken bei einer Kinderwunsch-Behandlung eher gering – doch es gibt sie selbstverständlich. Auch wir im FCH können keine Garantie für eine problemlose Schwangerschaft geben. Der Erfolg einer Kinderwunsch-Behandlung hängt neben der Professionalität und Erfahrung der Klinik auch von den medizinischen Voraussetzungen des Paares ab.

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