• + + + Nächster Info-Abend im FCH: Mittwoch, 23.05.2012, Beginn: 18:00 Uhr, FCH Praxisklinik, Speersort 4, Anmeldung hier oder unter Tel.: 040 / 30 80 46 10 + + + 
Ihr Weg zum eigenen Kind
Therapien

Follikelpunktion

Für eine Befruchtung außerhalb des weiblichen Körpers (wie IVF, ICSI) ist die Entnahme von Eizellen aus den Eibläschen, die so genannte Follikelpunktion, notwendig. Sind nach dem Stimulationszyklus ausreichend große Follikel (Eibläschen) herangereift, wird der Eisprung ausgelöst, damit sich die Eizellen lösen. Etwa 35–36 Stunden später – noch bevor der eigentliche Eisprung stattgefunden hat – werden die Eibläschen punktiert. Das bedeutet, sie werden dem Körper ganz vorsichtig entnommen.

Der Eingriff ist völlig schmerzfrei. Sie erhalten vorher eine Kurznarkose, die Ihren Körper nur minimal belastet. Viele unserer Patientinnen haben nach der Prozedur lediglich den Eindruck, angenehm geschlafen zu haben. Auf Wunsch setzen wir aber auch Schmerzmittel oder eine lokale Betäubung ein. Während Sie selig schlafen, erfolgt unter Ultraschallsicht dann die vorsichtige Entnahme der Eizellen durch die Scheidenwand.

Mit der Follikelpunktion werden Eizellen für eine spätere Befruchtung außerhalb des Körpers gewonnen. Dies ist in der Regel ein völlig schmerzfreier Eingriff.

Risiken

Jede noch so kleine Operation birgt ein gewisses Risiko in sich, so auch die Follikelpunktion. Da die Punktion mit einer Kanüle von der Scheide in den Eierstock erfolgt, kann es auf dem Weg zu Verletzungen von Blutgefäßen oder Nachbarorganen, wie z. B. der Harnblase oder dem Darm kommen. Das kann zu ungefährlichen Blutungen führen, die meistens von allein wieder aufhören.

Nur in einem von 1.000 Fällen führen Verletzungen von Gefäßen allerdings zu Blutungen in die Bauchhöhle. Häufig werden diese Blutungen erst später von der Patientin zu Hause entdeckt. Bei Verdacht kommen Sie bitte sofort in die Klinik. Mittels Ultraschall stellen wir fest, ob es sich um eine Blutung handelt. In diesem Falle ist eine Bauchhöhlenspiegelung notwendig. Verletzungen durch Follikelpunktionen treten äußerst selten auf und sind generell ungefährlich.

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