• + + + Nächster Info-Abend im FCH: Mittwoch, 23.05.2012, Beginn: 18:00 Uhr, FCH Praxisklinik, Speersort 4, Anmeldung hier oder unter Tel.: 040 / 30 80 46 10 + + + 
Ihr Weg zum eigenen Kind
Therapien

Embryotransfer

Wenn die Teilung der befruchteten Eizellen sich wie gewünscht fortsetzt, werden die Embryonen etwa zwei bis fünf Tage nach der Follikelpunktion in die Gebärmutterhöhle eingesetzt. Dieser so genannte Embryotransfer ist völlig schmerzfrei. Auf Wunsch kann der Partner während der Übertragung im Operationssaal mit dabei sein.

Ist die Teilung der befruchteten Eizelle nach der Follikelpunktion erfolgreich,
dann findet kurze Zeit später der völlig schmerzfreie Embryotransfer statt.
14 Tage danach kann schon eine Schwangerschaft eingetreten sein.

In seltenen Fällen kann es nach dem Embryotransfer zu einem leichten Ziehen im Unterbauch kommen. Das ist aber kein Grund zur Sorge. Die Behandlung ist dadurch nicht gefährdet.

In der anschließenden Phase soll sich der Embryo in die Gebärmutterschleimhaut einnisten. Um den Gelbkörper zu stärken erhalten Sie noch einmal hormonelle Unterstützung.

14 Tage nach dem Embryotransfer gibt eine Blutprobe Aufschluss darüber, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist. Sollte das nicht der Fall sein, ist das kein Grund zur Beunruhigung. Da die Eierstöcke nun eine gewisse Ruhepause brauchen, werden zunächst alle Medikamente abgesetzt und erst bei der übernächsten Blutung erneut mit der Vorbehandlung zur Follikelpunktion begonnen.

Die Behandlung kann allerdings auch mit kryokonservierten Eizellen im Vorkernstadium fortgeführt werden.

Risiken

Die Wahrscheinlichkeit einer Mehrlingsschwangerschaft ist abhängig von der Anzahl der transferierten Embryonen und vom Lebensalter der Patienten. Nach dem Embryonenschutzgesetz dürfen daher maximal drei Embryonen in die Gebärmutterhöhle zurückgegeben werden. Bis zum 35. Lebensjahr empfiehlt sich strikt nur die Rückgabe von zwei Embryonen, um das Risiko der Mehrlingsschwangerschaft weiter zu verringern.

Das Risiko eine Eileiter-Schwangerschaft ist zwar äußerst gering, doch auch fachgerecht in die Gebärmutterhöhle eingesetzte Embryonen können in den Eileiter wandern. Normalerweise transportiert ein gesunder Eileiter dann den Embryo in die Gebärmutterhöhle zurück. Ist die Funktion jedoch gestört, bleiben die Embryonen im Eileiter und können sich dort einnisten. Eine Eileiter-Schwangerschaft entsteht. Durch regelmäßige Ultraschall-Untersuchungen wird eine Eileiter-Schwangerschaft frühzeitig entdeckt. Der Embryo muss dann durch einen operativen Eingriff entfernt werden. Von 100 Schwangeren nach einer IVF oder ICSI sind nur zwei bis drei Frauen betroffen.

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