
Ausbleiben der Menstruation
Männliche Hormone
Beim Assisted Hatching wird die äußere Schutzhülle des Embryos eingeritzt, z. B. mit einem Laser, um dem Embryo das Einnisten in die Gebärmutterschleimhaut zu erleichtern.
Als Blastozysten oder Bläschenkeim bezeichnet man Embryonen im Entwicklungsstadium am 5. Tag nach der Befruchtung.
Chromosomen sind die Träger unserer Erbanlagen.
Die Eierstöcke sind zweifach angelegte, pflaumengroße Organe der Frau, in denen Eizellen produziert werden. Sie bilden die Östrogene und Gestagene.
Eileiter sind trichterförmige Kanäle, die Eierstöcke und Gebärmutter verbinden. Im Eileiter werden die Samenzellen zum Ei und die befruchteten Eizellen in die Gebärmutterhöhle geleitet.
Bei der Eileiterschwangerschaft nistet sich der Embryo in einen Eileiter statt in die Gebärmutterhöhle ein.
Die Eizelle verlässt den Eierstock und tritt in den Eileiter über. Dieser Prozess findet meist 10–12 Tage – abhängig von der Zykluslänge – nach dem ersten Tag der Monatsblutung statt.
Man spricht von einem Embryo, sobald die Erbanlagen verschmolzen sind.
Beim Embryotransfer werden befruchtete Eizellen durch die Scheide in die Gebärmutter übertragen.
Unter EU versteht man eine Schwangerschaft außerhalb der Gebärmutter – meist eine Eileiterschwangerschaft.
Befruchtung
Als Fetus bezeichnet man das ungeborene Kind nach der 12. Woche.
Follikel sind mit Flüssigkeit gefüllte Eibläschen, die sich im Eierstock befinden und die Eizellen umgeben.
Bei einer Follikelpunktion wird unter Ultraschallkontrolle mit einer feinen Kanüle die Flüssigkeit aus den Eibläschen gesaugt, um die Eizelle zu gewinnen.
FSH ist das follikelstimulierende Hormon, welches das Wachstum und die Entwicklung der Eizellen fördert. Beim Mann regt es die Spermatogenese (Spermienbildung) an.
Die Gebärmutter, auch Uterus genannt, ist ein birnenförmiges Organ, in dem das Kind heranwächst und ausgetragen wird. Sie besteht aus: Gebärmuttermund, Gebärmutterhals und Gebärmutterhöhle.
Die Gebärmutterschleimhaut wird auch gerne als Nistplatz des Embryos bezeichnet. Die stark durchblutetet Schleimhaut wird während des Zyklus von der Gebärmutter aufgebaut. Sollte sich kein Embryo einnisten, wird sie mit der Menstruation ausgeschieden.
Der nach dem Eisprung übrig gebliebene Rest des Eibläschens erhält nach einer Umwandlung eine gelbliche Farbe, daher Gelbkörper.
Gonadotropin-Releasing-Hormone = Das Hormon bewirkt die Ausschüttung von LH und FSH und stimuliert damit indirekt die Eierstöcke.
Gandotropine sind Keimdrüsen-regulierende Hormone der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) Sie sind für die Regulierung und Produktion von FSH, LH, hCG verantwortlich.
Humanes Choriongonadotropin ist ein Schwangerschaftshormon, das zum Auslösen des Eisprungs als Medikament verabreicht wird. HCG wir aus dem Urin von schwangeren Frauen gewonnen oder auch biotechnologisch hergestellt.
Humanes Menopausengonadotropin ist eine Mischung aus zwei Hormonen, die beide wichtig für die Follikelreifung sind: das follikelstimulierende Hormon (FSH) und das luteinisierende Hormon (LH). hMG stimuliert direkt die Eierstöcke, Eizellen reifen zu lassen.
Hormone sind körpereigene, von Drüsen ins Blut abgegebene Wirkstoffe und Informationsüberträger zwischen verschiedenen Organen.
Intracytoplasmatische Spermieninjektion – bei dieser Art der künstlichen Befruchtung wird ein einzelnes Spermium mit Hilfe einer dünnen Kanüle in eine Eizelle gespritzt.
Intracytoplasmatische morphologisch selektierte Spermieninjektion – die Spermien zur ICSI werden bei ca. 6.000facher statt bei 400facher mikroskopischer Vergrößerung ausgesucht.
Intrauterine Insemination – bei einer Insemination wird der Samen zum Zeitpunkt des Eisprungs mit Hilfe eines dünnen Katheters direkt in die Gebärmutter, möglichst nah an das Ei gebracht.
In-vitro-Fertilisation – bei dieser Art Behandlung wird die Eizelle außerhalb des Körpers, d.h. im Labor, befruchtet.
Anzahl von Samenzellen in Millionen pro Milliliter Ejakulat (Normalbefund: über 15).
Bei einer Kyrokonservierung werden Eizellen im Vorkernstadium tiefgefroren. Diese können für eine spätere Befruchtung verwendet werden. Es können auch männliche und weibliche Keimzellen als eine Fruchtbarkeitsreserve kryokonserviert werden.
Luteinisierendes Hormon – das Hormon löst den Eisprung aus und fördert die Produktion des männlichen Testosterons.
Die Reifeteilung der Urgeschlechtszellen, bei der Gameten (Eizellen oder Spermien) mit einfachem Chromosomensatz entstehen.
Bei der Menopause handelt es sich um das Ausbleiben der Menstruation in den Wechseljahren.
Bei der Mitose, der Zellteilung, entstehen zwei genetisch identische Zellen aus einer Mutterzelle mit doppeltem Chromosomensatz.
Prozentualer Anteil an normal geformten Samenzellen (Normalbefund: über 4%).
Prozentualer Anteil an beweglichen Samenzellen (Normalbefund: über 40%).
Ein Myom ist eine gutartige, aus Muskelgewebe bestehende Geschwulst in der Gebärmutter. Sie sind für die Frau nicht gefährlich, können aber der Grund für anhaltende Unfruchtbarkeit oder auch Fehlgeburten sein.
Der Nebenhoden ist ein längliches, dem Hoden aufliegendes Organ, dass mit dem Samenleiter und dem Hoden verbunden ist. In ihm werden Spermien solange gespeichert, bis sie ihre Motilität und völlige Ausreifung erreicht haben.
Östrogene sind weibliche Geschlechtshormone. Sie werden in den Eierstöcken gebildet und sorgen für den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut.
Über die Plazenta, auch Mutterkuchen genannt, wird das Kind mit Nährstoffen versorgt. Nach der Geburt löst sie sich von der Gebärmutterwand und wird als „Nachgeburt“ ausgestoßen.
Das Progesteron ist ein weibliches Geschlechtshormon, das ab der Pubertät in den Eierstöcken produziert wird. Da es von den Gelbkörpern gebildet wird, wird es auch Gelbkörperhormon genannt. Progesteron ist für die Entwicklung der Sexualeigenschaften der Frau zuständig und bereitet die Gebärmutterschleimhaut auf das Einnisten des Embryos vor.
Beim Prolaktin handelt es sich um ein Hormon, das im Gehirn gebildet wird. Es sorgt dafür, dass der Milchfluss in Gang kommt.
Die Prostata ist eine kastaniengroße Drüse, die sich unterhalb der Blase des Mannes befindet. Ihr Sekret bildet den Hauptbestandteil der Samenflüssigkeit, welches wiederum die Fortbewegung der Spermien unterstützt.
Der Samen ist die Flüssigkeit, die bei der Ejakulation durch den Penis ausgestoßen wird.
Die Samenleiter sind zwei von feinen Muskeln umgebene Röhren, die den Nebenhoden mit dem Samenausführungsgang verbinden.
Bei einem Spermiogramm handelt es sich um ein Diagnostikverfahren des Spermas, das zur Analyse der Samenprobe dient. Dabei werden Anzahl, Motilität, Morphoplogie und weitere Eigenschaften des Samens untersucht.
Der Mediziner spricht erst von der Unfruchtbarkeit (Sterilität), wenn sich bei regelmäßigem Geschlechtsverkehr über ein Jahr keine Schwangerschaft eingestellt hat.
Subkutan bedeutet „unter der Haut“ bzw. „unter die Haut verabreicht“. Die subkutane Verabreichung von Medikamenten ist einfacher als die intravenöse und kann meist vom Patienten selbst bewerkstelligt werden.
Sollten sich im Ejakulat gar keine Spermien befinden, besteht die Möglichkeit der testikulären Spermienextraktion. Bei diesem Verfahren werden Spermien direkt aus dem Hodengewebe gewonnen.
Das männliche Geschlechtsorgan ist für die Spermien- und Testosteronproduktion zuständig.
Beim Testosteron handelt es sich um ein Sexualhormon (Androgen), das hauptsächlich vom männlichen Geschlecht produziert wird. Es ist für die Ausbildung der typischen männlichen Geschlechtsmerkmale eines erwachsenen Mannes zuständig. Der weibliche Körper produziert nur geringere Mengen. Diese spielen aber eine wichtige Rolle bei der Regulierung von Lust und Wohlbefinden.
Die Vitrifikation, im Fall unbefruchteter Eizellen auch Eizell-Banking genannt, ist eine spezielle Gefriertechnik, die durch ihre Schnelligkeit die Bildung von Eiskristallen im Inneren einer Zelle verhindert. Pro Sekunde sinkt die Temperatur um mehrere Tausend Grad Celsius, wodurch sich die Überlebenschancen einer Zelle erhöhen.
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