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In allen Altersgruppen liegt die Schwangerschaftsrate (SS-Rate) nach Transfer nur eines Embryos niedrig. Mit zunehmendem Lebensalter sinkt sie. Werden zwei oder drei Embryonen transferiert, steigt die SS-Rate deutlich an. Dieser Unterschied ist bis zum 35. Lebensjahr noch gering, wird aber mit zunehmendem Alter deutlich sichtbar. Die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, nimmt mit der Anzahl der |
Therapiezyklen zu. Diese beträgt z. B. bei Frauen um das 30. Lebensjahr herum nach 4 Therapiezyklen etwa 80 bis 85% (kumulative Schwangerschafts- rate). Für jeden einzelnen der Therapie- zyklen bleibt die Schwangerschaftsrate jedoch annähernd gleich. Die Ergebnis- se für die IVF und die ICSI-Behandlung sind dabei identisch. |
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| Die angegebenen Schwangerschafts- raten sind Durchschnittswerte, die Ihnen lediglich Anhaltspunkte geben können. Für Sie als Paar ist es wichtig, mit Ihrem Arzt den Hintergrund Ihrer konkreten persönlichen Bedingungen zu besprech- en. Daraus kann der Arzt dann Ihre persönliche Chance auf eine Schwanger- schaft abschätzen. | Eine Schwangerschaftsrate ist nicht identisch mit der Geburtenrate, da auch nach einer Kinderwunschbehandlung das normale Risiko für eine Fehlgeburt in Abhängigkeit vom Alter besteht. | |||||||||||||||||||||||||||
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| So werden die Geburtenraten pro Behandlungszyklus international im Durchschnitt angegeben: | ||||||||||||||||||||||||||||
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Zum Vergleich hier die FCH-Quoten für eine Kinderwunsch-Behandlung mit IVF / ICSI. |
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Die Haupt-Behandlungsmethoden zur Kinderwunschbehandlung sind die Intrauterine Insemination (IUI), die In-vitro-Fertilisation (IVF) und die Intra-Cytoplasmatische Spermieninjektion
(ICSI). Alle drei Therapien bieten wir im FCH an. Die Erfolgsraten, die wir damit im Laufe der Jahre erzielt haben, sehen Sie in den folgenden Tabellen dargestellt. |
Das Alter der Frau ist einer der Haupt- faktoren, die die Schwangerschaftser- wartung beeinflussen. Daher sind die Ergebnisse für unterschiedliche Altersklassen dargestellt (Zeitraum jeweils 2003 bis 2007). |
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Intrauterine Insemination (IUI)
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Der Anteil jüngerer Patienten (unter 35 Jahre) ist in dieser Behandlungsform höher als bei IVF und ICSI vertreten. Auch in dieser Gruppe liegt die Erfolgs- rate bei rund 15% pro Inseminations- |
zyklus, was im internationalen Ver- gleich ein gutes Ergebnis darstellt (12,9% laut Europaregister 2007). | |||||||||||||||||||||||||||
In vitro-Fertilisation (IVF)
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Die IVF wird – wie auch die ICSI – vornehmlich von Patienten zwischen 30 und 40 Jahren in Anspruch genommen. Die Erfolgsrate ist sehr deutlich alters- abhängig und liegt im Mittel bei 29% pro Eizellenentnahme. |
In 7,5% der Fälle kommt es aufgrund ausgebliebener oder abnormer Befruchtung gar nicht zum Transfer. | |||||||||||||||||||||||||||
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Die durchschnittliche Schwangerschafts- chance liegt nach ICSI - insbesondere bei den jüngeren Patienten (<35 Jahre) - höher als nach IVF: Der Anteil an |
ausgebliebener oder abnormer Befruchtung liegt bei lediglich 3% der Fälle. | |||||||||||||||||||||||||||

